Literatur

Paul Ott

Paul Lascaux

Ab Juli 2011 in jeder Buchhandlung!

ISBN: 978-3-8392-1189-2

230 Seiten, Euro 11.90 - SFr. 17.90

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WEINLEICHEN Am Südfuß des Jura in der beschaulichen Winzerregion zwischen Bielersee und Neuchâtel kommen innerhalb von einer Woche zwei Personen unter mysteriösen Umständen ums Leben. Beide Opfer sind Vertreter der Staatserhaltenden BürgerPartei SEBP. Hubert Welsch wird in einer Wolfsfalle gepfählt, Henri Knecht erliegt auf der Terrasse des Centre Dürrenmatt in Neuchâtel einem gezielten Schuss aus einer Pistole.

Die Parteizugehörigkeit der Toten lässt zunächst auf einen politisch motivierten Hintergrund der beiden Morde schließen. Doch ein pensionierter Lehrer bringt die Ermittler der Berner Detektei Müller & Himmel auf eine brisante Spur. Sie finden heraus, dass es um weitaus mehr geht, als man bisher ahnen konnte. Und plötzlich tauchen bei der Polizei Bekennerschreiben auf und eine Zeitung veröffentlicht eine Todesliste: Weitere Opfer werden angekündigt …

Über Mordswein

Paul Lascaux lebt in Bern, seine Krimis sind einfallsreich und bestechen durch inen lockeren und satirischen Ton.

20 Minuten 

 

Über die bisherigen „Müller & Himmel“-Krimis:

 

„… ‚Salztränen’ ist ein kriminalistischer Leckerbissen.“

Tiroler Tageszeitung

 

„… Mit trockenem Humor gewürzt, ist der Krimi sehr spannend und kurzweilig.“

Alpenjournal

 

„… Originalität und Abschweifungen aller Art. So was liest man gerne!“

20 Minuten

 

„… Eine herrliche Lektüre für Touristen wie für Heimische!“

lesefieber.ch


 

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Aus dem Krimijournal:

Schauplatz: Detektei Müller & Himmel, Bern

 

„Wir ermitteln wieder?“, erkundigte sich Nicole Himmel bei ihrem Partner Heinrich Müller. „Worum geht es diesmal?“

„Wein, Weib und Gesang“, brummte der Detektiv.

„Ah ja ... Und wer ist sonst noch dabei?“

„Die bereits bekannte Sippschaft. Leonie Kaltenrieder, Bernhard Spring ...“

„... Pascale Meyer und Cäsar Schauinsland? Bist du sicher, dass wir weiterhin mit ihnen zusammenarbeiten wollen?“

„Warum denn nicht?“, fragte Müller. „Wir haben nun vier Fälle gemeinsam gelöst. Da werden wir wohl auch den fünften schaffen.“

„Es sei denn, Cäsar inszeniert eine seiner Kunstverbrennungsaktionen zur falschen Zeit am falschen Ort“, gab Nicole zu bedenken.

„Unterhaltungswert kannst du ihm nicht absprechen, auch wenn der kriminalistische Erfolg nicht immer gewährleistet ist.“

„Wein, Weib und Gesang“, hakte Nicole nach, „wie soll ich das verstehen?“

Heinrich Müller überhörte den bedrohlichen Unterton in ihrer Stimme und sagte: „Wir reisen an den Bielersee ins Rebgebiet. Ein Mann ist in einer Wolfsfalle ums Leben gekommen.“

„Ich verstehe nicht ...“

„Du wirst es verstehen, wenn du dich in die Weinkunde eingearbeitet und durch das Angebot getrunken hast. Dann singst du das Loblied auf einheimisches Schaffen.“

„Dafür ist Leonie zuständig“, moserte Nicole.

„Aber du wirkst im Löwen in Ligerz als Undercover-Kellnerin ...“

„Feldforschung in der Pampa“, reklamierte sie.

„Traumhaft am Ufer des Bielersees gelegen, direkt bei der Schiffsanlegestelle.“

„Zuerst war's der Käse im Emmental, dann Würste in Ostermundigen, Schwarzschnaps im Justistal, Brot in Murten, und nun Wein am Bielersee?“

„Die Grundnahrungsmittel, sozusagen ...“

„Und die Weiber?“

„Lass dich überraschen. Es taucht ein alter Text über Bern als Sündenbabel Europas auf. Und es gibt ein paar Akteure, die sich mit der Freizügigkeit schwer tun.“

„Zu denen gehörst du ja wohl nicht.“

Heinrich Müller lachte.

Nicole Himmel schmollte, fragte dann: „Gibt es nach diesem Fall im Kanton Bern eine Region, in der wir uns noch sehen lassen können?“

„Breitenrain?“, fragte Heinrich.

„Unheilbar!“, kommentierte sie. „Also. An die Arbeit. Wer fährt?“

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